arbeiterkind.net

arbeiterkind - pars pro toto

arbeiterkind:

eigentlich ein name, der nicht mehr in diese zeit gehört. denkt man. er berichtet von sozialen klassen, zuschreibungen und zuordnung sowie einem bewusstsein für unterschiede. allerdings ist die bezeichnung immer noch nicht obsolet. vielleicht sogar ein begriff einer renaissance?


arbeiterkind als online-projekt, möchte weder der sozialromantik huldigen noch einem revival des klassenkampfes unterstützung leisten. der begriff soll in diesem online-projekt (erfahrbare und gefühlte) grenzen bzw. abgrenzungen zwischen menschen thematisieren. dabei geht es gleichzeitig auch um die fokussierung von gruppen und der gesellschaft auf abgrenzungen, normen/differenzen.
dabei sind weder geografische, rechtliche oder grenzen des guten geschmacks gemeint, sondern vielmehr die grenzen in unserem bewusst- und unbewusstsein, in unserer sprache; die grenzen des mit- und füreinander in unserem alltag.
die demarkationslinien, die menschen voneinander trennen. die sie aus sozialisation übernehmen, selbst ziehen oder sogar ziehen müssen.

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rbeiterkind versucht diese grenzen zu orten: in und mit kunst, poesie und alltäglichem zu sondieren und zu dokumentieren.

ein weiterer versuch soll daneben darin bestehen, unterschiedliche projekte vorzustellen und zu unterstützen, die sich mit diesen themenkomplex befassen: grenzen, ausgrenzung und auch grenzüberschreitungen. dabei kann es einerseits um soziales engagement, mut, kreativität, andererseits aber auch um deren antipoden: verletzung, scham und angst gehen.

arbeiterkind versucht regelmäßig projekte, ansätze und neue perspektiven auf das thema vorzustellen. der verlauf der betrachtungen ist noch ungewiss und experimentell. daher wird diese webseite ständig neu überarbeitet.